Japan

Anreise
Flieger starten beispielsweise von Frankfurt aus nach Tokio (Flugzeit: etwa 11 Stunden), aber auch auf den Inseln gibt es zahlreiche weitere Flughäfen, regionale wie überregionale.

Beste Reisezeit
Wenn man eine Reise nach Japan plant, sollte man genau überlegen, wohin man reisen möchte, denn es gibt verschiedene Klimaregionen.

Nach Nordjapan (Hokkaido) reist man am besten in den Monaten Mai bis Mitte September. Wer Skifahren möchte, wählt dafür die Monate Dezember bis Anfang März.

Im Süden (Okinawa) herrscht subtropisches Klima mit warmen Wintern und heißen Sommern. Die beste Reisezeit beginnt im Anschluss an die Regenzeit (Juli bis September), dann steigen die Temperaturen auf über 30 Grad Celsius. Von September bis November können Taifune das Land heimsuchen.

Die Hauptinsel Honshu mit Tokio besucht man am besten im Frühling (März bis Mai) und im Herbst (Oktober und November). Dann liegen die Temperaturen bei durchschnittlich 20 Grad Celsius. In den Wintermonaten sinken die Temperaturen schon einmal auf unter 0 Grad und Skisportler kommen auf ihre Kosten.

Kirschblüte: Auch die Blütezeit der Kirschblüte variiert von Region zu Region. Im Süden kann sie Mitte Januar, in Zentraljapan von Ende März bis Anfang April und auf Hokkaido im Mai bestaunt werden.

Gut zu wissen
In Japan herrscht Linksverkehr.

Ein „Onsen“ sollte jeder einmal besuchen. Die Gemeinschaftsbäder spielen in der japanischen Kultur eine wichtige Rolle, werden aus heißen Quellen gespeist und befinden sich oft im Freien.

Achtung: Tätowierungen sind in den meisten Onsen nicht gestattet! Mittlerweile gibt es jedoch vereinzelt Bäder, welche Badegästen mit Tätowierung Zutritt gewähren.

Überblick
Das Land der aufgehenden Sonne ist dermaßen vielfältig, dass man, egal wie oft man dorthin reist, immer etwas Neues entdeckt. Japan ist ein Land der Kontraste – prachtvolle Pagoden, Tempel, das ursprüngliche Dorfleben auf der einen Seite, Wolkenkratzer, Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge und modernste Technologien auf der anderen Seite. Um einen Einblick zu bekommen, empfiehlt sich eine Rund- oder Studienreise, die meist in Tokio beginnt.

Japan, der viertgrößte Inselstaat der Welt, besteht aus den fünf Hauptinseln Hokkaido, Honshu, Kyushu, Shikoku und Okinawa, sowie unzähligen kleinen Inseln.

Warum Sich eine Reise nach Japan lohnt

Tokio
Die japanische Hauptstadt Tokio liegt im Osten von Honshu. Sie ist eine Megametropole mit rund 9,5 Millionen Einwohnern. Sich in dem Trubel zurecht zu finden, ist ein Abenteuer für sich, das einen riesigen Spaß macht. Das U-Bahn-System ist einmalig; es ist aufregend, die einzelnen Stadtviertel und Sehenswürdigkeiten wie ein Einheimischer zu entdecken. Stück für Stück setzt sich Tokio wie ein Puzzle zusammen, aber so richtig fertig wird man damit eigentlich nie.

Im Folgenden seien nur einige der zahlreichen Highlights erwähnt; schließlich wollen wir Ihnen die Lust und Neugierde am eigenen Entdecken nicht nehmen.

Shibuya Crossing ist die bekannteste Straßenkreuzung Japans im Bezirk Shibuya. Das Besondere: Alle Fußgängerampeln schalten gleichzeitig auf Grün. Man kann sich vorstellen, was für ein Gewusel entsteht.

Auch ein Besuch des prachtvollen Senso-ji Tempels lohnt sich. Kultur und Geschichte sind neben all der modernen Architektur und Technik nicht zu unterschätzen: Der Buddhismus spielt eine wichtige Rolle im Leben vieler Japaner. Im Asakusa-jinja Schrein werden die Männer verehrt, die für den Bau des Tempels verantwortlich waren.

Tokio Bay und Rainbow Bridge sind bekannte Postkartenmotive und werden vor allem nachts zum Touristen-Hotspot. Dann wird die Brücke in verschiedenen Farben angestrahlt.

Trotz des Lärms der Großstadt bietet Tokio wunderschöne Parks zum Verweilen und Verschnaufen, zum Beispiel der Ueno Park mit zahlreichen Museen und Tempeln, die Kaiserpalastgärten, und der Sumida Park unweit des Skytrees. Der 634 Meter hohe Fernseh- und Rundfunksendeturm ist das zweithöchste Bauwerk der Welt.

Katzen, Karaoke und Shopping
Natürlich ist Tokio auch prima zum Shoppen geeignet oder um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Entspannen Sie in einem der Katzen-Cafés, lassen Sie sich in Anime-Kaufhäusern inspirieren, singen Sie in einer Karaoke-Bar, gehen Sie im Luxus-Viertel Ginza einkaufen, genießen Sie hervorragendes Sushi, Tempura, Teriyaki und Udon-Nudeln und bummeln Sie durch die Straßen des Bezirks Akihabara, wo man auf zahlreiche Videogame-Spieler und Cosplayer trifft. Außerdem sollten Sie es nicht versäumen, die Region der Millionen-Metropole zu erkunden.

Von Tokio aus lassen sich zahlreiche Ausflüge unternehmen, zum Beispiel in die Stadt Nikko mit ihrem berühmten Schrein- und Tempelbezirk. Highlight ist dort der Tokugawa-Schrein mit den drei Affen, die das Sprichwort „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ symbolisieren.

Rund- und Studienreisen
Es gibt zahlreiche Reisen, die je nach Reisedauer die wichtigsten Highlights des Landes beinhalten. Klar sollte sein – alles kann man nicht auf einmal erleben. Man sollte sich auf Schwerpunkte festlegen, auf Dinge, die man unbedingt gesehen haben möchte. Im Folgenden haben wir für Sie ein paar dieser Highlights ohne Anspruch auf Vollständigkeit herausgegriffen.

Was wäre eine Japan-Reise, ohne den höchsten Berg des Landes gesehen zu haben? Der Fuji ist ein aktiver Vulkan, 3.776 Meter hoch und ein atemberaubendes Weltkulturerbe. Gut bestaunen lässt er sich während eines Besuchs des Fuji-Hakone Nationalparks. Heiße Quellen, unberührte Landschaften und wundervolle Natur laden zum Verweilen ein und zeigen unweit des Trubels der Großstadt, was Japan alles zu bieten hat.

Im Jigokudani Monkey Park in der Präfektur Nagano, können Makaken-Affen bei einem Bad in den heißen Quellen beobachtet werden. Ein tierisches Vergnügen. Imposant ist auch die Bergwelt der Japanischen Alpen, die mit zahlreichen 3.000ern aufwartet. Einblick in das ursprüngliche Dorfleben bietet ein Besuch der historischen Dörfer von Shirakawago und Gokayama, die für ihre strohgedeckten Bauernhäuser bekannt sind.

Das traditionelle Japan wird in Kyoto erlebbar. Ein bisschen Zeit sollte eingeplant werden, um die vielfältigen Sehenswürdigkeiten zu entdecken: die vielen schönen Tempel wie der Ryoanji-Tempel und das Nijo-Schloss des Tokugawa-Shogunats, sowie die beeindruckenden Zen-Gärten.

Kyoto zählt 1.600 buddhistische Tempel, 400-Shinto-Schreine, Gärten und Paläste und insgesamt elf UNESCO-Weltkulturerbestätten. Während des Zweiten Weltkriegs blieb die Stadt verschont und erzählt so noch heute ihre einzigartige Geschichte.

Eine gänzlich andere Geschichte erzählt hingegen Hiroshima, das während des Zweiten Weltkrieges durch eine Atombombe zerstört wurde. An zahlreichen Stellen wird an Japans Kriegsvergangenheit erinnert, zum Beispiel im Friedensmuseum, im Friedenspark sowie im Atombomben-Dom. Orte, die die Besucher nicht mehr loslassen werden.

Auch Nagasaki wurde während des Zweiten Weltkriegs zu großen Teilen zerstört. Es wurde zwar wieder vollständig aufgebaut, jedoch völlig anders als zuvor. Nagasaki und Yokohama sind die Heimat der einzigen Chinatowns des Landes.

Skisport
Japan lässt auch Wintersportler auf ihre Kosten kommen. Bereits dreimal wurden die olympischen Winterspiele hier ausgetragen: 1940 und 1972 in Sapporo auf Hokkaido und 1998 in Nagano auf Honshu.

Hokkaido mit dem Gebiet Niseko United zum Beispiel, gilt als eines der zuverlässigsten Tiefschnee-Reviere der Welt und bietet spektakuläre Blicke auf mehrere verschneite Vulkane. „Japan Powder“, beziehungsweise „Japow“ wird der pulvrige Schnee von den Insidern genannt, die zu Jahresanfang aus der gesamten Welt anreisen.

Auf Honshu lockt z.B. das Shigakogen Mountain Resort Wintersportler aus aller Welt.

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