Myanmar

Anreise
Direktverbindungen von Deutschland gibt es nicht. Angeflogen wird der internationale Flughafen von Yangon und der Airport von Mandalay; oftmals via Bangkok.

Beste Reisezeit
Von Mitte Oktober bis Ende Februar ist in Myanmar kühle Trockenzeit.

Klima
Im größten Teil von Myanmar herrscht tropisches Klima. Im Nordosten ist subtropisches Klima bestimmend. Die Temperaturen im Landesinneren, im Norden, Süden und am Meer unterscheiden sich stark. In der kühlen Trockenzeit liegen die Temperaturen bei 30 bis 35 Grad Celsius, in der heißen Trockenzeit von März bis April steigen die Temperaturen auf bis zu 45 Grad.

Zeitunterschied
Im Sommer +4,5 Stunden, im Winter +5,5 Stunden

Wissenswertes
Der größte Teil der Bevölkerung (89 Prozent) ist buddhistisch. Überall sind Zeichen dieses Glaubens zu sehen – Pagoden, Tempel, Buddha-Figuren. Klöster ersetzen zum Teil Schulen.

Rundreisen
Seit der Demokratisierung öffnet sich das frühere Burma für Touristen, wenn auch langsam. Doch wer einmal das südostasiatische Land bereist hat, wird immer wieder kommen wollen. Myanmar hat neben den unglaublich freundlichen Einwohnern auch jede Menge Natur und Kultur zu bieten. Nicht umsonst heißt Myanmar auch „Land der tausend Pagoden“ und „Das goldene Land“. Eine Rundreise ist also ein absolutes Muss.
Diese beginnt man in der Hauptstadt Yangon. Schon von Weitem strahlt die goldene Kuppel der 98 Meter hohen Shwedagon-Pagode dem Besucher entgegen. Sie ist das wichtigste und prachtvollste religiöse Bauwerk des Landes und verbreitet eine besondere Atmosphäre in einer quirligen Millionenstadt, die dem Ankommenden leicht einen Kulturschock verpassen kann. Yangon ist weit weniger westlich geprägt als andere asiatische Hauptstädte, aber gerade das macht einen Besuch reizvoll und animiert zum Bummel durch die so andere Welt. Diese zeigt sich auch am Inle See. Er liegt eingebettet in einer traumhaft schönen Landschaft mit üppiger Vegetation inmitten des Shan-Gebirges.
Mit langen Holzbooten geht es auf den See, der glitzernd in der Sonne liegt. Vorbei an Häusern auf Stelzen, vorbei an Menschen, die auf den Feldern arbeiten, vorbei an Menschen, die ihre Wäsche waschen, vorbei an schwimmenden Dörfern, Pagoden, hinein in eine so andere und faszinierende Welt.
Vor allem das Beobachten der Einbeinruderer ist ein besonderer Moment. Mit großem Geschick bugsieren sie ihr Boot über das Wasser – das eine Bein um das Ruder geschlungen, haben sie die Hände frei, um Fische zu fangen.
So wie der Besuch des Inle Sees während einer Myanmar-Reise nicht fehlen darf, so ist auch der Besuch von Mandalay ein absolutes Muss. Die letzte Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Burma ist das kulturelle Zentrum des Landes. Neben unzähligen Tempeln, Pagoden (darunter die beeindruckende Kuthodaw und Sandamuni Pagode sowie die Mahamuni Pagode) und Klöstern, können Besucher auch Handwerksbetriebe und den nachgebauten Königspalast besichtigen.
Weiterer Stopp der Rundreise sollte Bagan sein. Die Tempel-Stadt mit mehr als 2.000 Gebäuden zählt zum UNESCO-Welterbe. Mit einem Heißluftballon lassen sich die Pagodenfelder überfliegen. Tempel – wohin das Auge auch blickt. Bagan liegt am Fluss Irrawaddy, der Lebensader Myanmars.

Warum Sich eine Reise nach Myanmar lohnt

Flusskreuzfahrten
Myanmar und die Highlights lassen sich auch während einer Flusskreuzfahrt bequem erleben. Veranstalter bieten mehrtägige Reisen auf stilvollen Boutique-Schiffen auf Irrawaddy und dem Chindwin an. Auch eine Fahrt durch den Mergui-Archipel vor der Westküste kann gebucht werden. Dieser umfasst 800 Inseln und bietet eine beeindruckende Flora und Fauna. Die Korallenriffe der Burma Banks zählen zu den fischreichsten der Welt und sind ein Paradies für Schnorchler und Taucher.

Baden
Den perfekten Abschluss einer Rundreise durch Myanmar bildet ein Aufenthalt am Traumstrand von Ngapali an der Westküste, im Norden der Irrawaddy-Halbinsel. Der weiße Sandstrand wird von Palmen umrahmt und erstreckt sich auf einer Länge von mehr als neun Kilometern.
In den Morgenstunden starten Fischer mit ihren Booten, Frauen tragen Körbe voller Früchte auf dem Kopf – vor dieser typischen Myanmar-Kulisse lässt sich perfekt entspannen – am besten in einem wundervollen Strandresort, von denen es so einige gibt.
Wer nicht nur mit einem Cocktail in der Hand am Strand entspannen möchte, kann Ausflüge machen. Angeboten werden Dschungelwanderungen in die benachbarten Waldgebiete, Buchtrundfahrten und Bootsausflüge. Man kann schnorcheln und tauchen – und dabei mit viel Glück Meeresschildkröten entdecken.
Wer im Urlaub Party machen will, ist am Ngapali Beach falsch. Vor Ort geht es eher leise zu und was zählt, ist der Klang des Meeres.

Aktuell
Aufgrund der aktuellen politischen Situation ist Reisen nach Myanmar nicht sicher. Wir informieren Sie gerne individuell!

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